06a Theatre Rude Ingenierie Dreamland Renaud Philippe

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Aus dem aktuellen Programm

Dreamland/Territorium der Träume

Kinetische Installation

Disparate Objekte, recycelte Materialien – Paradoxien zwischen Unterhaltungskapitalismus und wahrhaft faszinierenden Erfindungen. Das Théâtre Rude Ingénierie zollt einem der berühmtesten amerikanischen Freizeitparks der Moderne Tribut: Dreamland auf Coney Island, eröffnet 1904. Das Publikum bewegt sich um diesen dokumentarisch-fiktionalen Miniatur-Vergnügungspark herum frei im Raum. Mit stets wanderndem Blick zwischen Gesamtmodell und mittels Kameras vergrößerter Details taucht es dabei in ein verwirrendes Spiel der Perspektiven und Maßstäbe ein, das zeigt, wie sehr die Idee der Spektakel- und Konsumgesellschaft auch den Übergang zwischen Traum und Realität markiert.

Das multidisziplinäre Kollektiv Théâtre Rude Ingénierie (TRI) aus Quebec versteht sich als theatrales Labor an der Schnittstelle von Klangkunst, Robotik und Performance. 2013 von Bruno Bouchard, Philippe Lessard Drolet und Pascal Robitaille gegründet, wird in ihren kinetischen Installationen die Technik zur Mitspielerin. Dabei begreift die Kompanie Genres als formbares Material und sucht nach einer universellen Sprache, die Engineering und Kunst miteinander verbindet. Durch die Transformation von Objekten erschafft das Ensemble komplexe, sensible Räume sowie originelle Spielfelder.

Regie, Konzeption Théâtre Rude Ingénierie Bühne Théâtre Rude Ingénierie in Zusammenarbeit mit Vano Hotton Licht Théâtre Rude Ingénierie Sound Théâtre Rude Ingénierie, Frédéric Auger Team Bruno Bouchard, Philippe Lessard Drolet, Pascal Robitaille, Frédéric Auger, Anne Baillard

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